Aktuelles


Mehr Geld für deine Arbeit - JA13 - Fotoaktion

Die GEW fordert A13Z für alle Lehrkräfte. Um das zu erreichen, müssen wir weiter Druck machen. Am nächsten Dienstag, den 21.11., stellen uns um 15.00 Uhr vor dem Landtag als Buchstabenkombination A13 auf und setzen so ein Zeichen für die gleiche Besoldung aller Lehrkräfte in NRW.

Informiere deine Kolleg*innen! Je mehr wir sind, desto stärker wirkt unsere Forderung. Komm nach Düsseldorf und bringe deine Kolleg*innen mit!

Du kannst an dem Tag nicht? Dann unterstütze die Aktion durch ein Selfie: Für die gerechtere Bezahlung kannst du auch mit Fotos kämpfen:

Selfie mit Bezug zur Forderung nach A13/EG 13 aufnehmen,

an Kolleg*innen verschicken,

an die GEW NRW schicken: aktion@nds-verlag.de

Hier ein Bild unserer Kolleginnen aus der Grundschule Klauberg:


GEW Solingen befragt Landtagskandidat*innen

  1. Gleiche Besoldung für alle Lehrämter?
  2. Erfahrene Kolleg*innen ebenfalls mit A 13 Z / EG 13 bezahlen?
  3. Maßnahmen gegen zunehmende Arbeitsbelastung?

Wir haben die Landtagskandidat*innen vor Ort befragt. Hier sind die Antworten.


GEW-Forderungen zur Landtagswahl 2017

Am 14. Mai 2017 wird der Landtag von Nordrhein-Westfalen für fünf Jahre neu gewählt. Der Landtag beschließt über wichtige bildungspolitische Vorhaben und entscheidet über die Arbeitsbedingungen eines großen Teils der Mitglieder der GEW NRW. Daher mischen wir uns ein. Wir haben 17 Kernforderungen für die Landtagswahl 17 formuliert. Sie sind unsere Wahlprüfsteine für die die Parteien und die Kandidat*innen. Im Flyer „Woher des Wegs, wohin?“ sind sie kurz und knapp formuliert, hier findet sich die längere Fassung: Forderungen zur Landtagswahl 2017



Ungleiches ungleich behandeln

Schulleistungsstudien prangern seit Jahren die soziale Ungleichheit des deutschen Schulsystems an. Es müssen ernsthaft Maßnahmen ergriffen werden, die Schulen in sogenannten herausfordernden Lagen dabei zu unterstützen, den engen Zusammenhang zwischen dem Schulerfolg und den Merkmalen des Schulstandorts aufzubrechen. Die GEW NRW benennt im Flyer „Ungleiches ungleich behandeln“ konkrete Forderungen. Die Studie dazu findet sich hier.



Ja 13 - weil alle es verdienen

Offener Brief der GEW-Landesvorsitzenden Dorothea Schäfer an die Spitzenkandidat*innen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, Die Linke, FDP und SPD



Tarifrunde 2017 hat begonnen

Die GEW kämpft für eine gerechte Bezahlung der Beschäftigten des Landes.


Solinger Gewerkschaftler haben gemeinsam mit 150 anderen Lehrer*innen aus NRW den Verhandlungsauftakt in Berlin mit einer Demonstration vor dem Sitz des Arbeitgeberverbandes des Landes NRW (AdL NRW) und vor dem Finanzministerium NRW begleitet. Dabei unterstützten Beamt*innen diese die Aktion der Tarifbeschäftigten. Für die GEW ist es weiterhin nicht hinnehmbar, dass angestellte Lehrkräfte für die gleiche Arbeit viel weniger Geld bekommen als beamtete.

 „Wir kämpfen gemeinsam für eine gerechte Bezahlung. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder haben im Verhältnis zur Tarifentwicklung bei Bund und Kommunen und vor allem zur Privatwirtschaft noch immer einen hohen Nachholbedarf. Auch sie wollen von den günstigen wirtschaftlichen Rahmendaten profitieren. Nur mit einer attraktiven Bezahlung bleibt der öffentliche Dienst insgesamt konkurrenzfähig“, erklärte GEW-Landes­vorsitzende Dorothea Schäfer. „Deshalb fordern wir deutliche Gehaltssteigerungen“, sagte sie weiter. „Mit einer besseren Bezahlung können wir auch dem drohenden Lehrkräftemangel wirksam entgegentreten.“

Von den Tarifverhandlungen sind bundesweit rund 200.000 tarifbeschäftigte Lehrkräfte betroffen, davon alleine in NRW rund 40.000, außerdem zahlreiche Beschäftigte an Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie die sozialpädagogischen Fachkräfte im Landesdienst. Da die Tariferhöhung auf die Beamt*innen übertragen werden, profitieren auch diese von einem guten Ergebnis der Tarifverhandlungen.

Die Kernforderungen der GEW im Überblick:

• sechs Prozent Gesamtforderung (darin enthalten sind eine soziale Komponente für die Entgeltgruppen 2–8 und die Einführung einer Stufe 6 für die Entgeltgruppen 9–15),

• Angleichung der Gehälter im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder an die im Bereich TVöD Bund und Kommunen,

• zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Verhandlungsergebnisses auf die Beamt*innen und

• Eindämmen des Befristungsunwesens, insbesondere in der Wissenschaft.

Die Gewerkschaften sind aktionsbereit

Schon vor dem Verhandlungsauftakt zeigen die Einlassungen der öffentlichen Arbeitgeber, dass es ohne den Druck der Beschäftigten keinen guten Abschluss geben wird. Alle Kolleg*innen – Tarifbeschäftigte und Beamt*innen – müssen durch ihre Beteiligung an den Aktionen für diesen Druck sorgen.

 


Proteste vor den fünf Bezirksregierungen zum Tag der unbezahlten Arbeit

Lautstark und engagiert machten Kolleg*innen aus den Grundschulen im Bezirk Düsseldorf ihrem Unmut über die anhaltende verfassungswidrige Besoldung Luft.

Anlässlich des Tages der unbezahlten Arbeit forderten sie von ihrem Dienstherrn, dem Land NRW, eine finanzielle Aufwertung, A 13 + Zulage als Eckeingruppierung für alle Lehrämter. Denn die letzten fünf Wochen des Jahres arbeiten Lehrkräfte an Grundschulen unbezahlt. Damit muss Schluss sein!


Grundschullehrerinnen verdienen mehr, denn….

... sie setzen Inklusion um

... sie helfen Kindern, die Welt zu verstehen

... sie haben eine lange, wissenschaftliche Ausbildung

... sie arbeiten kindbezogen und theoretisch fundiert

... sie bilden Persönlichkeiten

... sie wecken die Freude am Lernen

... sie stoßen pädagogische Reformen an

Alles beginnt mit guter Bildung!

Jetzt die Petition unterzeichnen:

www.openpetition.de/petition/online/a13-fuer-alle-lehrerinnen-und-lehrer


Höhere Bezahlung für Grundschullehrkräfte

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Juni haben die örtlichen Personalräte der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den Solinger Landtagsabgeordneten eure Unterschriftenlisten für eine gerechtere Bezahlung übergeben. Nun zeigt sich ein erster Erfolg: Die Landesregierung plant im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr, die Gehälter der Schulleitungen von Grund- und Hauptschulen um eine Besoldungsstufe anzuheben.

Nun muss der nächste Schritt folgen: Die Bezahlung aller Grundschullehrkräfte mit A 13 bzw.EG 13. Um den Arbeitgeber davon zu überzeugen, organisiert die GEW landesweite Aktionen der Beschäftigten. Am 23. November ist eine Veranstaltung um 15.00 Uhr vor der Bezirksregierung Düsseldorf, Cecilienalle 2, geplant. Ihr seid alle herzlich eingeladen, mit eurer Anwesenheit der Forderung Nachdruck zu verleihen.

Seinen Mitgliedern stellt die Gewerkschaft Musterwidersprüche gegen ihre augenblickliche Bezahlung zur Verfügung.

Mit GEWerkschaftlichen Grüßen

Eure Solinger Grundschulpersonalräte der GEW

Dirk Bortmann               Christoph Hanke               Sabine Riffi                Andrea Schütt

 

 

Schulbuchetat: Seit 13 Jahren nicht mehr erhöht!

Wie in jedem Jahr stehen die Schulen wieder vor der unlösbaren Aufgabe, die Bücher für einen qualifizierten, modernen Unterricht zu beschaffen. Unlösbar ist die Aufgabe deshalb, weil die vom Land vorgegebenen Etatansätze für die Bestellung von Lernmitteln vorne und hinten nicht reichen.

Das ist auch kein Wunder, wurde doch der Schulbuchetat seit 1982 erst zweimal erhöht, zuletzt im Jahr 2003(!). Die Bücherpreise aber sind in den letzten 13 Jahren ständig gestiegen. Zusätzlich sind die pädagogischen Anforderungen (Inklusion, individuelle Förderung, Zuwanderung und Beschulung von Flüchtlingskindern...) gestiegen, doch Schulen haben darauf nicht adäquat reagieren können.

In diesen 13 Jahren mussten die Schulen eine Rechtschreibreform (2007) beachten, in den Grundschulen wurde das neue Fach Englisch zunächst in Klasse 3 (2003), dann in Klasse 1 (2009) eingeführt, doch die Geldmittel für Schulbücher blieben gleich. Allein die Einführung eines neuen Lehrwerkes stellt die Schulen oft vor unlösbare Probleme, weil dann die „alten“ Bücher nicht mehr verwendet werden können.

Auch der Auftrag, alle SchülerInnen individuell zu fördern und der Ausbau der Inklusion setzen ein hohes Maß an differenzierten Lernmitteln voraus. Daran ist mit dem vorhandenen Schulbuchetat oft überhaupt nicht zu denken.

Folge ist, dass die „Bettelei“ bei den Eltern losgeht. Kopiergeld, Kosten für Lektüren, Arbeitshefte, Wörterbücher etc. werden auf Eltern zusätzlich abgewälzt. Neben der rechtlichen Grauzone, auf die sich Schulen zwangsläufig einlassen müssen, entstehen so weitere soziale Benachteiligungen. „Denn Schulen im sozialen Brennpunkt oder mit entsprechender Schülerzusammensetzung können die Eltern nicht noch zusätzlich finanziell belasten!“ betont Dirk Bortmann von der GEW Solingen.

Die GEW tritt für eine flächendeckende Lehr- und Lernmittelfreiheit ein und damit für soziale Gerechtigkeit bei der Verteilung von Bildungschancen.

Wir fordern die Solinger Landtagsabgeordneten in einem offenen Brief auf, sich für die dringend notwendige Erhöhung des „Schulbuchetats“ einzusetzen.

Offener Brief an die Solinger Landtagsabgeordneten

 Heidi Beese, Gerda Van San, Andrea Schütt, Iris Preuß-Buchholz, Arne Moritz, Josef Neumann, Dirk Bortmann, Sabine Riffi (v.l.n.r.)

                                                                                                                                                                                                    Foto: Christian Beier



Belastung senken – GrundschullehrerInnen gerecht bezahlen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir Personalräte der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Örtlichen Personalrat Grundschule haben euch um eure Unterschrift gebeten:

- für eine kräftige Erhöhung der Anrechnungsstunden an Grundschulen

- für eine gleiche Bezahlung an allen Schulformen in Höhe von A 13

- für eine gleiche Bezahlung der tarifbeschäftigten KollegInnen

- für eine angemessene Leitungsvergütung

Eure Reaktion war überwältigend. 360 Kolleginnen und Kollegen haben die Aufforderung unterschrieben. Das sind 80 % aller an Solinger Grundschulen zurzeit beschäftigten Lehrkräfte. Vielen Dank für eure Unterstützung!

 Mit kollegialen Grüßen

 Heidi Beese, Dirk Bortmann, Christoph Hanke, Sabine Riffi, Andrea Schütt, Gerda Van San