Ganz aktuell

 Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Was ist am 14. Juni 2012?

Dann sind  die Personalratswahlen vorbei!.  

Also: VORHER GEW Liste 2 WÄHLEN!

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Eigentlich ist Wählen ganz einfach:

Es findet nur Briefwahl statt. Die Briefwahlunterlagen kommen je nach Schulform automatisch in die Schulen und werden über die Schulleitung ausgehändigt oder nach Hause (z.B. Hauptschulen).

Der Wahlbrief natürlich einen Absender haben, damit der Wahlvorstand die Stimmabgabe vermerken kann. Wahlhelfer werfen dann stellvertretend den eigentlichen neutralen Wahlumschlag in die Wahlurne. Erst am 13.6.2012 wird dann ausgezählt: ein spannender Tag.

Also: GEW Liste 2 wählen und die GEW Personalräte stärken

Alle Schulformen wählen jeweils ihre Schulformpersonalräte.

Wer sich die GEW Kandidaten angucken will, schaue ins Netz:

www.personalrat-SCHULFORM.de

z.B. www.personalrat-grundschule.de

 

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Positionen der GEW Solingen
zur Weiterentwicklung der kommunalen Bildungslandschaft als
Gelingensbedingungen für eine inklusive Schulentwicklung in Solingen

 

  1. Solingen bekennt sich zur rechtlichen Verpflichtung der UN Konvention und sorgt umgehend für ein tragfähiges Schulentwicklungskonzept zur Umsetzung von Inklusion und Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler. Aufbauend auf einer inklusiven Elementarbildung ist schulpraktisches Handeln erforderlich, damit ein erfolgreiches gemeinsames Unterrichten auch dauerhaft möglich wird. Ein solches Bekenntnis beinhaltet auf lange Sicht die Überwindung der Vielgliedrigkeit in der Solinger Schullandschaft.
  2. Solingen verpflichtet sich zu einer guten Ausstattung der Schulen, die den heutigen pädagogischen Anforderungen voll gerecht wird, und zur schnellstmöglichen  Einführung des gebundenen Ganztagbetriebs an allen Schulen. Die angebotsreichen Ganztagsschulen sollen allen Schülerinnen und Schülern offen stehen.
  3. Solingen fordert eine Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung ein, die die KollegInnen auf den Unterricht in heterogenen Lerngruppen vorbereitet. So wird die Weiterentwicklung des allgemeinen Schulsystems zum längeren gemeinsamen Lernen aller Schülerinnen und Schüler ermöglicht einschließlich sonderpädagogischer Förderung.
  4. Solingen strebt die Umwandlung aller Systeme in pädagogisch lebendige Schulen an, die alle Kinder und Jugendlichen nach ihren individuellen Möglichkeiten optimal fördern und ihnen vielfältige Unterstützung bieten.
  5. Solingen legt sich auf bildungsgerechte Schulen fest, in der alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von Elternhaus, sozialer oder kultureller Herkunft, die gleichen Chancen haben. Ziel ist, alle Kinder und Jugendlichen zu motivieren, an ihren individuellen Fähigkeiten gemessen gute Leistungen zu erzielen.
  6. Solingen schafft durch verlässliche Standards eine Verbindung von Jugendhilfe und Schulen, die ihren Erziehungsauftrag gemeinsam wahrnehmen.
  7. Solingen legt Wert auf demokratische Schulen, in der Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte gemeinsam das Lernen gestalten und Verantwortung für das Zusammenleben in der Schule und im Gemeinwesen übernehmen.
  8. Solingen ermöglicht erfolgsorientierte Schulen für alle Schülerinnen und Schüler, Schulen ohne Sitzenbleiben, Abstufungen oder Abschulungen.
  9. Solingen fördert Schulen, in die Kinder und Jugendliche gern gehen, weil das Leben und Lernen in der Schule Freude macht. Schulen mit Perspektiven in diesem Sinne sind ein lebendiger Lern- und Lebensraum für Kinder und Jugendliche, ein Ort der Förderung, der Entwicklungsmöglichkeiten für Talente und Begabungen und der offenen Türen für die Welt von draußen.

Vorstandsbeschluss vom Juni 2011

 

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Länger gemeinsam lernen!

Hier unsere Presserklärung zu den erneut deutlichen Überhängen bei den Gesamtschulanmeldungen ....

und was die örtlich Presse daraus gemacht hat:

Unsere Presseerklärung wurde im Solinger Tageblatt  sehr stark verkürzt und in einem Artikel verpackt, der sich vornehmlich mit den aktuellen Zielen der SPD und den Grünen befasst.

Wir freuen uns natürlich, dass namhafte Ratsparteien ihr Wort in Richtung "Länger gemeinsam lernen" erheben.. Denn das ist ja schließlich auch unser Ziel.
Hier der Artikel:

 

"Ruf nach Gemeinschaftsschule wird laut"

 

Letzte Woche liefen die Anmeldungen für die Solinger Gesamtschulen, und wie auch in den Jahren zuvor erhielten viele Kinder eine Absage. Exakt 272 Mädchen und Jungen waren es diesmal. Bis Freitag können sie sich an den Gymnasien, Real- und Hauptschulen anmelden.

Die Zahlen spiegeln den ungebrochen hohen Beliebtheitsgrad der Gesamtschule wider. Viele Eltern wünschen sich für ihre Kinder die Möglichkeit, nahtlos die Schule bis zum Abitur zu besuchen - so wie das auch auf den Gymnasien geht.

Die aktuellen Zahlen rufen natürlich auch die aktuelle Politik auf den Plan. In den Augen von Grünen-Fraktionschefin Martina Zsack-Möllmann ist das Problem so alt wie die Solinger Gesamtschulen. „Die Eltern wollen ein Schulangebot, dass die Bildungskarriere ihrer Kinder offen hält.“ Als bemerkenswert empfindet sie, dass die Geschwister-Scholl-Schule eine deutliche Steigerung bei den Anmeldungen zu verzeichnen hat. Zsack-Möllmann führt dies auf das inzwischen gut laufende Ganztagsangebot an der Ohligser Schule zurück.

Lehrer-Gewerkschaft spricht von einem „wiederkehrenden Skandal“

Die Landtagsabgeordnete Iris Preuß-Buchholz (SPD) geht sogar so weit, eine neue Debatte über eine vierte Gesamtschule in der Klingenstadt zu eröffnen. Das pädagogische Angebot solle Solingen in Form einer Gemeinschaftsschule erhalten bleiben, sagt sie. „Das wäre der praktikabelste Weg. Denn das geht wohnortnah, und man kann Gebäude nehmen, die wir ohnehin schon haben.“ Die rot-grüne Regierung in Düsseldorf hat für die Kommunen inzwischen die Voraussetzung geschaffen, diesen Weg zu gehen. Aus Solingen sind bislang aber


keine Ambitionen bekannt. Die Schulen müssen den Wunsch zur Umwandlung anmelden“, sagt Preuß-Buchholz. „Das kann die Politik nicht anordnen.“ Für Solingen komme das Modell Gemeinschaftsschule zu spät. „Denn Hauptschulen, wie die in Ohligs oder an der Krahenhöhe, die mangels Nachfrage schließen, wären bestimmt an einer Umwandlung interessiert gewesen.“

Dass die SPD zusammen mit ihren Koalitionspartnern in Solingen - den Grünen, der BfS und der Linkspartei - noch einmal eine kommunalpolitische Offensive startet, ist nicht auszuschließen. Gestern Abend trafen sich die Partner, um über das Ergebnis der Schulanmeldungen und die daraus zu ziehenden Konsequenzen zu sprechen.

Eckehard Vogt, Vorsitzender der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, spricht angesichts der Anmeldezahlen gar von einem „wiederkehrenden Skandal“. Er fordert von der Stadtspitze wie von der Politik ein Konzept für eine verbesserte Gesamtschulsituation. Vogt sieht Bedarf für zwei weitere Gesamtschulen. Auch er wirbt dafür, einen Versuch mit einer Gemeinschaftsschule zu starten. kra, mp